Dafür setze ich mich ein
Neuer Wohnraum
Berg ist eine attraktive Gemeinde. Viele Menschen wollen hier gerne wohnen. Die Nähe zum See, zum Gebirge, zur Landeshauptstadt mit einem hohen Freizeitwert zieht sehr viele Menschen an und beschert unserer Gemeinde einen sehr hohen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen. Aktuell gibt es in unserer Gemeinde aber zu wenig Mietwohnungen. Es fehlen sowohl kleine Wohnungen für junge Erwachsene, als auch barrierefreie Wohnungen für die ältere Generation, die sich Sorgen macht, wie lange sie mit zunehmender Einschränkung der Beweglichkeit noch in den eigenen vier Wänden bleiben kann.
In der vergangenen Wahlperiode konnten wir folgendes erreichen:
Mit dem Verband Wohnen haben wir 30 barrierefreie Wohneinheiten an der Osterfelderstraße in Aufkirchen gebaut.
Im neuen Rathaus wurden zwei geförderte Familienwohnungen verwirklicht.
Für die nächste Wahlperiode möchte ich folgendes umsetzen:
Das Grundstück mit dem alten Rathaus muss unsere Gemeinde verkaufen. Wir können dabei mitbestimmen, wie die Bebauung hier geregelt werden soll. Meine Vorstellung ist eine Wohnnutzung in Form von Geschosswohnungsbau mit kleinen und barrierefreien Wohnungen.
Der bayerische „Bau-Turbo“ ermöglicht aktuell flexiblere Genehmigungsverfahren. Auf diese Weise können wir an geeigneter Stelle rasch Eigentums- und Mietwohnungen bauen.
Außerdem wollen wir mit Bebauungsplänen die rechtlichen Rahmenbedingungen für neue Wohnungen in Höhenrain schaffen.
Umwelt, Klima und Energie
Die Landschaft und die Natur in unserer Gemeinde sind einzigartig. Wir müssen alles dafür tun, diese nach Möglichkeit zu erhalten und zu bewahren. Wir werden in Berg das Klima unseres Planeten nicht retten, aber wir sollten unseren Anteil dazu leisten. Den Anfang haben wir mit den Windrädern gemacht.
In meiner ersten Amtszeit haben wir Folgendes erreicht:
Die gesamte Straßenbeleuchtung in unserer Gemeinde wurde auf LED-Beleuchtung umgestellt.
Wir haben die ersten öffentlichen Ladestationen gebaut, um der Elektromobilität die Türe zu öffnen.
Wir sind dabei, auf den Gebäuden unserer Gemeinde Photovoltaikanlagen zu errichten.
Wir haben Blühwiesen und Obstbaumalleen gepflanzt und unsere Landwirte unterstützt.
Unser neues Rathaus wird CO₂-neutral mit zwei großen Wärmepumpen aus Tiefbohrungen beheizt und im Sommer über Kühlsegel gekühlt.
Neben dem Erreichten habe ich folgende Ziele:
Ich möchte unseren Bürgern mit unserer kommunalen Wärmeplanung schnellstmöglich Klarheit und Sicherheit geben, welche Form der Heizung für ihr Haus in Zukunft zur Verfügung stehen kann.
Ich werde mich auch in Zukunft für eine Starkregen-Prävention in unserer Gemeinde einsetzen. Ich denke, dass wir mit einer entsprechenden Gefahrenanalyse unsere Bürger sensibilisieren können.
Ich möchte, dass wir unseren Gewässerpflegeplan in Zukunft auch umsetzen.
Gewerbe und Digitalisierung
Die Gewerbesteuer ist eines unserer drei Standbeine, auf dem die Finanzierung unserer Gemeinde aufbaut. Unser Gewerbe trägt aber nicht nur wesentlich zur Finanzierung unserer Gemeinde bei. Es sichert mit seinen Arbeitsplätzen vor Ort tagsüber auch die Einsatzfähigkeit unserer freiwilligen Feuerwehren. Wir brauchen unser Gewerbe und wollen daher auch Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.
In den vergangenen sechs Jahren haben wir Folgendes erreicht:
Durch die Änderung eines Bebauungsplans haben wir die Voraussetzung für den Neubau von drei Hallen bei unserem größten Arbeitgeber, der Reiser Simulation and Training GmbH, in unserer Gemeinde geschaffen.
Nach über 40 Jahren konnten wir im vergangenen Jahr endlich mit dem Bau der Erschließungsstraße am Gewerbegebiet Oberer Lüßbach beginnen.
Nahezu alle Gebäude im Außenbereich sowie alle Schulen und das Rathaus sind mittlerweile mit Glasfaser erschlossen.
In den nächsten sechs Jahren möchte ich diese Ziele erreichen:
Erstellung eines Bebauungsplans, um neue Flächen für Betriebsverlagerungen zu schaffen. In der Folge werden Wohngebiete von Verkehr und Lärm entlastet.
Höhere Effizienz durch Digitalisierung von Verwaltungsprozessen
Infrastruktur mit Glasfaserausbau schaffen
Kitas, Schulen und Jugend
Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gemeinde. Wir brauchen Kitas, damit unsere Kleinen frühzeitig das soziale Miteinander erfahren und mit frühkindlicher Bildung gefördert werden. Kindergärten bereiten unsere Kinder auf die Schule vor und unsere Grundschule schafft die Voraussetzung für weiterführende Schulen. Wir haben in unserer Gemeinde optimale Voraussetzungen für unsere Kinder geschaffen, insbesondere eine 100-prozentige Versorgung mit Kita-Plätzen.
In meiner Zeit als Bürgermeister wurde dieses bereits umgesetzt:
Förderung einer Kinderkrippe an der Montessorischule Biberkor
Schaffung eines Waldkindergartens in Höhenrain
Schaffung einer Mini-Kita in der Postgasse
Neubau einer Montessori-Kinderkrippe in Aufkirchen
Erwerb und Umbau eines Gebäudes für eine Kinderkrippe in Farchach
Einführung eines Jugendbeirats
Bei einer Wiederwahl möchte ich Folgendes umsetzen:
Umsetzung des „Kooperativen Ganztags“ für die Ganztagsbetreuung in der Grundschule
Ausbau der Betreuungseinrichtungen bei steigendem Bedarf
Beteiligung der Jugend durch unseren Jugendbeirat
Zukunftsfähigkeit für Berg
Um eine Gemeinde für die Zukunft fit zu halten und vorzubereiten, darf man sich Veränderungen nicht verschließen. Ständiger Wandel bedeutet ständiges Reagieren und Vorsorgen. Um das zu ermöglichen, braucht unsere Gemeinde den hierfür notwendigen finanziellen Spielraum. Bund und Land sind hier gefordert, die Finanzierung der Gemeinden neu zu regeln, um die Gemeinden nicht durch eine immer stärker steigende Kreisumlage handlungsunfähig zurückzulassen. Daneben gilt es aber auch im eigenen Wirkungskreis rechtzeitig vorzusorgen.
Folgendes haben wir in den letzten sechs Jahren erreicht:
Wir haben ein neues Rathaus gebaut und konnten Ende letzten Jahres in den Neubau einziehen. Mit dem Neubau sind wir barrierefrei, haben zeitgemäße Arbeitsplätze, heizen und kühlen CO₂-neutral, haben eine leistungsfähige und in der Sicherheit deutlich verbesserte IT-Infrastruktur und können jetzt unser Leistungsangebot sukzessive verbessern.
Der Ortsteil Mörlbach wurde mit dem Abwasserverband in drei Jahren Bauzeit von einem Mischwasserkanal auf ein Trennsystem umgestellt und an den Ringkanal angeschlossen.
Im Ortsteil Harkirchen wurde eine neue Oberflächenentwässerung gebaut.
In Farchach wurde das Feuerwehrhaus erweitert und wir haben für unsere fünf Feuerwehren insgesamt zwei Löschgruppenfahrzeuge, einen Mannschaftstransportwagen und eine Drehleiter neu beschafft.
Wir haben ein Blackout-Konzept für den Notfall eines längerfristigen Stromausfalls erstellt.
In den kommenden Jahren will ich diese Ziele erreichen:
Erstellung eines Notverbunds unserer Wasserversorgung mit der von Münsing
Teilnahme an dem Projekt EnTranC → „Energie in Bürgerhand“ der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG
Beginn der Planungen für ein neues Feuerwehrhaus in Höhenrain
Förderung von nachhaltiger Entwicklung, erneuerbaren Energien und CO₂-freier Mobilität
Beharrliche Weiterverfolgung unseres Fahrradkonzepts
Miteinander in der Gemeinde
Gemeinsam erreicht man am meisten. Mir ist es wichtig, für meine Ziele zu werben und dafür Unterstützer*innen zu gewinnen. Dazu gehören alle, die sich einbringen, die Kirchen, die Vereine und Initiativen und jede Bürgerin und jeder Bürger. Ideen und Anregungen anderer nehme ich auf, am liebsten bei persönlichen Begegnungen, weil man hier am schnellsten herausfindet, worum es den Einzelnen wirklich geht. Bürgerbeteiligung ist für die Arbeit eines Bürgermeisters außerordentlich wichtig. Nur wer weiß, was die Menschen bewegt, kann sich auch für sie einsetzen.
Dem Gemeinderat gilt mein aufrichtiger Dank für die gute Zusammenarbeit und das konstruktive Miteinander in meiner bisherigen Amtszeit.
Folgende Maßnahmen zur Verbesserung des Miteinanders haben wir in den vergangenen Jahren umgesetzt:
Eine offene Bürgerbeteiligung für alle wurde ins Leben gerufen.
Das Informationsblatt „BergBlick“ wurde eingeführt, erscheint regelmäßig alle drei Monate und wird in alle Haushalte verteilt.
Ein Jugendbeirat wurde ins Leben gerufen.
Die Gemeinde unterstützte laufend das Vereinsleben und kulturelle Veranstaltungen.
Die Gemeinde hat ihr Versprechen eingelöst, den Bau des neuen Sportfunktionsgebäudes für den MTV zu fördern.
Einrichtung eines Bürgerkühlschranks und zweier Bücherschränke.
Wir pflegen die Verbindung zu unserer französischen Partnerstadt Phalsbourg.
Auch in den kommenden Jahren möchte ich das Miteinander in der Gemeinde stärken:
Wir werden Ehrenamt, Eigeninitiative, Bürgerbeteiligung, Jugendbeirat und die Vereine unterstützen, die maßgeblich zum Zusammenhalt in unserer Gemeinde beitragen.
Wir werden den Feuerwehren, deren Engagement das Fundament für unsere Sicherheit in Krisenzeiten darstellt, weiterhin Unterstützung und Anerkennung zukommen lassen.
Wir werden weiterhin intensiv alle Möglichkeiten verfolgen, um die Gaststätte am Jägerberg in Farchach zu erhalten.
Wir werden weiterhin den Asylhelferkreis bestmöglich unterstützen. Seine Arbeit ist unverzichtbar geworden. Ihm ist es zu verdanken, dass wir hier keinen sozialen Brennpunkt haben.
Ich werde auch weiterhin alles für ein konstruktives Miteinander im Gemeinderat und in der Verwaltung tun, im Sinne einer parteiübergreifenden Sachpolitik.