Über mich

Als Bürgermeister von Berg trage ich Verantwortung für das Wohl und die Entwicklung unserer Gemeinde. Diese Aufgabe nehme ich mit Leidenschaft und großem Respekt wahr. Die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten und unsere Zukunft positiv zu beeinflussen, erfüllt mich mit großer Zufriedenheit.

Ganz besonders freue ich mich immer wieder über die Gemeinschaft in Berg. Das Zusammenwirken in den Vereinen, den Dörfern, den Nachbarschaften. Es ist toll, was hier im gemeinsamen Miteinander auf die Beine gestellt wird. Das ist das Fundament unserer starken Gemeinschaft.

Ein Wort, das unser ehemaliger Pfarrer Monsignore Alfons Wimmer seiner Gemeinde immer wieder mit auf den Weg gab und das mich nachhaltig geprägt hat, bringt das alles auf den Punkt:

Zsammhaltn!

Bürgermeisterkandidat Rupert Steigenberger, sitzend auf einer modernen Betontreppe im Haus Buchenried

Familie

Die Gemeinde Berg ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und verwurzelt.

1967 wurde ich als jüngstes von drei Geschwistern geboren und bin jetzt 58 Jahre alt. Mein Vater ist Schreinermeister, stammt aus einem Berger Bauernhof, war 27 Jahre Kommandant der FFW Berg und auch an anderen Stellen ehrenamtlich tätig. Meine Mutter stammt ebenfalls aus der Landwirtschaft. Sie wurde in Schlesien geboren und im Winter 1945 aus ihrer Heimat vertrieben.

Seit 25 Jahren bin ich mit meiner Frau Gertrud-Maria verheiratet und habe mit ihr zwei erwachsene Söhne: Johannes und Simon. Beide haben 2025 ihre Ausbildung beendet. Johannes ist jetzt Abteilungsleiter im Straßenbau in München und Simon Notfallsanitäter in Wolfratshausen.

Beruf

Nach meinem Architekturstudium an der TU München und dem Staatsexamen für den höheren Bautechnischen Verwaltungsdienst 1996 war ich zunächst als Abteilungsleiter am Bauamt Technische Universität tätig. 2005 wechselte ich als Technischer Betriebsleiter an das Klinikum rechts der Isar mit Verantwortung für 150 Mitarbeiter/innen.

2009 ging ich zurück zur Bayerischen Staatsbauverwaltung und wurde nach vier Jahren in Ingolstadt 2013 Hochschulbaureferent an der Regierung von Oberbayern. Ab 2016 war ich Bereichsleiter für den Bundesbau und stellvertretender Amtsleiter am Staatlichen Bauamt München 1, bis ich 2020 zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde Berg gewählt wurde.

Bürgermeisteramt

Seit dem 1. Mai 2020 bin ich Erster Bürgermeister unserer Gemeinde. Der Start in dieses verantwortungsvolle Amt fiel somit genau in die Corona-Krise und brachte zusätzliche Aufgaben mit sich. Mit Beginn meines Amtes wurde ich zum stellvertretenden Vorsitzenden und vor einem Jahr zum Vorsitzenden des Verbands Wohnen gewählt.

Die meisten Ziele, die ich mir in meinem neuen Amt gesetzt habe, konnte ich verwirklichen, wie zum Beispiel:

  • Nach zwei Jahren intensiver Planung und dreieinhalb Jahren Bauzeit konnten wir unser neues Rathaus am Huberfeld Ende 2025 beziehen.

  • Mörlbach ist nach drei Jahren Bauzeit mit einem neuen Trennsystem an den Ringkanal angeschlossen.

  • Zwischen Aufhausen und Aufkirchen konnten vom Verband Wohnen 30 geförderte Wohnungen fertiggestellt werden.

Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement für unsere Mitbürger ist mir wichtig. Ich bin damit groß geworden.

Mit 9 Jahren wurde ich Ministrant. Mit 14 Jahren bin ich in die Freiwillige Feuerwehr Berg eingetreten und bin dort bis heute eines der dienstältesten aktiven Mitglieder.

Mit 16 bin ich zur Burschenschaft Berg gegangen und war 1989 als Oberbursch verantwortlich für den neuen Maibaum und diverse Dorffeste in Berg.

Darüber hinaus bin ich Mitglied in vielen örtlichen Vereinen und habe dort in der Vergangenheit oftmals auch Aufgaben im Vorstand übernommen.

Politik

Kommunalpolitisch engagiere ich mich seit meinem 23. Lebensjahr.

Noch zu Lebzeiten unseres damaligen Bürgermeisters Josef Ücker bin ich der BürgerGemeinschaft beigetreten.

1996 wurde ich mit 29 Jahren in den Gemeinderat gewählt und bin hier jetzt schon im 30. Jahr für unsere Gemeinde aktiv.

Von 2008 bis 2014 war ich 3. Bürgermeister von Berg. Seit 1999 bin ich Mitglied im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank.

Freizeit

Neben meinem ehrenamtlichen Engagement rudere ich gerne im MRC von 1880 in Starnberg und fahre gerne Fahrrad. Gelegentlich spiele ich auch etwas Golf.

Außerdem verbringe ich meine Freizeit gerne im Kreis meiner Familie, die mir die nötige Kraft und Unterstützung für mein intensives Engagement für unsere Gemeinde gibt.

Interview zur Bürgermeisterwahl 2026

In was sehen Sie die größte Herausforderung für die Zukunft?

Die größte Herausforderung für die Zukunft dürfte zweifelsfrei die Frage nach der Finanzierbarkeit unserer Aufgaben sein. Unsere Gemeinde braucht für jedes geplante Projekt, für die Verwirklichung neuer übertragener Aufgaben, für unvorhergesehene, nicht aufschiebbare Maßnahmen Geld. Bisher hatten wir immer die Möglichkeit, auch freiwillige Leistungen in erheblichem Umfang zu finanzieren. Aber die finanziellen Spielräume werden enger. Die stetig steigende Kreisumlage des Landkreises nimmt unserer Gemeinde immer mehr Spielräume im eigenen Wirkungskreis und wird uns in Zukunft noch stärker dazu zwingen, Prioritäten zu setzen. Wir werden in Zukunft öfter nein sagen müssen, wenn es um Wünschenswertes geht, damit wir Unverzichtbares weiter leisten können. Dabei wird mir das Gemeinwohl immer als Richtschnur dienen.

Was motiviert Sie, wieder als Bürgermeister zu kandidieren?

Ich glaube, dass ich in den vergangenen sechs Jahren gute Arbeit abgeliefert habe. Der Beruf des Bürgermeisters ist ebenso erfüllend wie anstrengend. Er erfordert viel Kraft, Ausdauer und Geduld, vor allem wenn Dinge nicht so laufen, wie ich es mir wünschen würde. Gleichzeitig darf ich als Bürgermeister viele besondere und schöne Momente miterleben, die nur dieses Amt mit sich bringt. Und wenn ich mit Hilfe des Gemeinderats und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeindeverwaltung Projekte erfolgreich abschließen kann, so schenkt mir das eine tiefe innere Zufriedenheit.

Es gibt noch viele Projekte, die es zu verwirklichen gilt, und ich möchte meine Erfahrung, mein Wissen und meine Kompetenz auch weiterhin unserer Gemeinde zur Verfügung stellen.

Was ist das Beste und was das Schwierigste am Bürgermeisteramt?

Das Beste ist sicherlich, dass man seine Heimatgemeinde mitgestalten und Menschen helfen kann.

Das Schwierigste ist, dass es nicht für jedes Problem sofort eine Lösung gibt und dass man nicht alle Probleme gleichzeitig lösen kann. Für manches Projekt braucht man Geduld und Beharrlichkeit, und man kann es beim besten Willen nicht allen recht machen.